Alexander ist online...

Hallo zusammen,

mein Name ist Alexander Forsbach und ich wurde am 27.01.2006 um 07:11 Uhr im St. Katharinen-Hostpital in Frechen  geboren. Es war ein Freitag und ein wirklich glücklicher Tag im Leben meiner Eltern. Davon habe ich allerdings nicht wirklich was mitbekommen, da ich den ganzen Tag über nur geschlafen habe. Überhaupt war ich die ersten Tage meines Lebens eine richtige Schlafmütze. Sogar beim Trinken an Mutters Brust bin ich eingeschlafen und war kaum noch wach zu bekommen. Ich war mit meinen 56 cm und mit 4.170 g schon ein ziemlich großes Baby. Aber jetzt mal zum Hergang wie ich auf die Welt kam...


Am Tag meiner Geburt

Am Tag vor meiner Geburt fuhr meine Mutter gegen 16 Uhr mit meinem Vater ins Krankenhaus, weil meine Mutter meinte, dass sie wohl Wehen hätte. Sie war sich etwas unsicher, weil sie ja nicht wusste, wie sich solche Wehen anfühlten. Meine Tante Nicola wurde auch direkt informiert und machte sich auf den Weg. Im Krankenhaus wurde dann festgestellt, dass es tatsächlich schon losging und meiner Mutter wurde ein Zimmer zugeteilt, wo sie ihre Sachen lassen konnte. Mein Vater fuhr dann erst mal wieder nach Hause und meine Mutter und Tante Nicola gingen in die Cafeteria und aßen noch etwas. Abends um 22 Uhr wurde meine Tante dann nach Hause geschickt, weil zu erwarten war, dass ich erst am nächsten Morgen zur Welt kommen sollte. Denkste! Ich wollte nicht mehr ganz so lange warten und gegen 4 Uhr morgens wurden mein Vater und meine Tante dann wieder angerufen, dass sie vorbei kommen sollten. Meine Mutter war da schon im Kreißsaal. Dann dauerte es noch etwa 3 Stunden, bis ich das Licht der Welt erblickte. Meine erste Tat war dann, als ich auf dem Bauch meiner Mutter lag, Pipi zu machen... :-)

Leider war für meine Mutter dann immer noch nicht alles vorbei, da die Nachgeburt partout nicht kommen wollte. Bei einem Versuch der Ärztin, Frau Dr. Schreiber, die Plazenta an der Nabelschnur rauszuziehen, riß diese ab. Frau Dr. Schreiber versuchte dann die Plazenta mit der Hand rauszuholen wobei meine Mutter viel Blut verlor und es schien auch schrecklich weh zu tun, da sie lauter schrie als bei der ganzen Geburt. Letztendlich musste sie dann in eine kurze Vollnarkose gelegt werden und die Plazenta wurde operativ geholt.

Von alldem bekam ich nicht so viel mit, da ich mit meinem Vater schon auf dem Weg zum Kinderarzt zu meiner ersten Untersuchung war. Das war nicht so schön. Es war schrecklich kalt und ich wurde auch noch nackig ausgezogen... Aber danach wurde ich wieder warm eingepackt und wartete bei meiner Tante im Arm mit meinem Vater zusammen darauf, dass meine Mutter aus der Narkose wieder aufwacht... Das war aber nicht schlimm. Ich war so müde, dass ich fast die ganze Zeit nur schlief.

Jetzt bin ich mal gespannt, was mir das Leben so bringen wird. Ständig gibt es ja etwas Neues zu entdecken. Also auf in die Welt...

Alexander